HOW TO GET THERE

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Comfortable Travel

Begleite mich auf meiner Zeitreise in die Welt der 'Schlossgeschichten vom Feinsten' - dorthin, wo ich auf meinen Touren übernachte, speise, einkaufe, Neues entdecke und das Leben genieße.

'The FoodTorian' berichtet aus einer glanzvollen Vergangenheit - Rumdüsen mit vierschrötigen PS-Schleudern, komischen fliegenden Riesenvögeln aus Stahl und so neumodischem Zeugs wie panzerartigen SUVs gabs damals nicht - und hätte auch als höchst suspekt und unchic gegolten. Deshalb reise ich so komfortabel, stilvoll und umsichtig wie möglich: mit der Eisenbahn, dem Omnibus, per Trambahn oder Fahrrad, gerne auch per Kutsche. Aber nicht mit dem Auto. Ausnahme: Man holte mich ausnahmsweise mit einem Oldtimer und feschem Chauffeur ab! Aber nur wirklich ab und zu. Für kurze Strecken. Denn ich möchte - wie wir alle! -, dass die Welt des 'FoodTorian' auch noch in hundert Jahren angenehm bereisbar ist. Deshalb habe ich meine Zeitmaschine so klimafreundlich wie nur möglich programmiert.

 

Die Empfehlungen sind

alphabetisch nach Orten

gelistet.

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How to get ... to Bad Ischl:

Von München mit dem Zug nach Salzburg: No big deal, da geht alle naselang einer! Dann einfach den Koffer aus der Bahnhofshalle zum Südtiroler Platz rollen, schon stehen da, fein aufgereiht, die Busse! Mich brachte der Regionalbus 150 auf unterhaltsamer Strecke (Fuschlsee! Wolfgangsee!) nach Bad Ischl zum Bahnhof. Von dort alles beschaulich fußläufig.



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How to get to ... Kaiservilla Bad Ischl:

Wie der Kaiser auch - zu Fuß. Geht im Städtchen an der Ischl von allen Punkten aus am schnellsten. Der Eingang zum Park der Kaiservilla liegt nur ein paar Schritte von der Haupteinkaufsstraße entfernt. Von hier bis zum Entree der Villa sind es gerade mal zehn gemütliche Minuten Fußweg, u. a. über die Ischlbrücke, vorbei am einstigen Küchentrakt.



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How to get to ...

Golfhotel Kaiserin Elisabeth, Starnberger See

 

Sisi nahm die Königlich Bayerische Staatsbahn. Deren technische Nachfolgerin fährt heute auf der gleichen Strecke: S-Bahn 6 ab München bis Haltestelle Feldafing. Auf der Fahrt braucht man nur aus dem Fenster zu gucken und sich an See und Bergpanorama zu erfreuen ...

Und dann vom Bahnhof Feldafing aus sehr gemütliche 10 Minuten zu Fuß durch den kleinen Ort. Einfach sich links auf der Hauptstraße halten, die macht am Ende eine Biegung rechts Richtung See. Und so geht es immer leicht bergab - man kann den Koffer also ohne Probleme locker hinter sich herrollen.

Und sollte es doch gepäckmäßig eher in Richtung Hofstaat gehen, also Hutschachteln und Schrankkoffer für viele Sommerfrische-Wochen im Schlepptau: Örtliche Taxis kommen auf Anruf (z. B. aus Feldafing und Tutzing).

 

Mehr über Sisis Aufenthalt in Feldafing findest du hier!

 



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How to get to ... Venice


Am stilvollsten, entspanntesten - und spektakulärsten: mit dem Zug. Es gibt den Nachtzug. Und es gibt Züge tagsüber, ab München Hauptbahnhof. Am frühen Morgen geht es los, der Tag erwacht, erst sieht man die Alpen, dann fährt man über den Brenner, in Bozen ist es schon deutlich wärmer und lichter als in München, kurzer Halt, meist 10 Minuten. Weiter nach Trento, nach Verona. Manchmal muss man hier umsteigen, manchmal geht es direkt weiter bis Venedig, ohne Umsteigen, falls man aber doch den Zug wechselt: Kaum setzt man den Fuß auf den Bahnsteig, haut es einen förmlich um. Diese Wärme! Die seidige Luft! Und, oh weh: schon wieder die falschen Sachen in den Koffer gepackt. Hier ist es ja deutlich heißer als gedacht!

 

Man vergisst das jedes Jahr wieder aufs Neue. Nach dem Winter.

 

Und dann Vicenca. Padua. Mestre.

 

Und ab jetzt bitte nur noch aus dem Fenster gucken: Es geht auf die Lagune zu. Nein, natürlich: es geht über die Lagune. Auf der Gleisführung über das Wasser.

Und dann, da vorne! Die ersten Palazzi. Venedig!

 

Mare e monti.

In München einsteigen. Auf dem Meer aussteigen.

 

(Und wie köstlich wird es werden, wenn ab Ende 2023 neue Züge der ÖBB auf der Strecke fahren, mit Bordrestaurant. Ich freue mich jetzt schon auf den Käseteller.)



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How to get to ... Kochbuchmuseum Zagreb:

Ganz einfach: mit der Straßenbahn. Auf die waren nicht nur die Bewohner Agrams stolz. Sondern auch die Zagreber heute (Agram ist der Name Zagrebs aus der Habsburger Zeit). Vom Hauptplatz Trg Bana Josipa Jelacica aus einfach mit der Tram Nummer 14 Richtung Mihaljevac bis zur Endhaltestelle. Von dort keine 5 Minuten zu Fuß bergaufwärts. Vrlo Dobro! Tickets gibt es an den kleinen Kiosken bei den Tramhaltestellen.

Kleiner Tipp noch: Neben dem Museum ist das Restaurant Stari Puntijar. Auf der Speisekarte: teils Rezepte aus alter Zeit. Der Wein dazu schmeckt mit der Tram zum Dessert nochmal so gut! Mehr zum Museum findest du in diesem Interview:



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