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Foto: Bettina Krinner


Gestatten: Mutschelknaus.

 

Katja Mutschelknaus - so heiße ich, und mit diesem Namen kann man ja nur 'The FoodTorian' sein!

 

Mutschelknaus ist ein uralter Name. Ein paar Hundertjährchen hat er auf dem Buckel. Er bedeutet so viel wie: festliches Gebäck aus kostbarem, weißen Mehl (in Wirklichkeit bedeutet es schon noch etwas mehr und ist auch etwas verzwickter, aber das wäre jetzt viiiel zu akademisch. Aber das mit dem damals kostbaren Weißmehl stimmt). Und was auch wahr ist: Mutschelknaus ist ein Name aus der Bäckerhandwerkszunft.

 

Und weil der Name Programm ist, schreibe ich auch seit gefühlten Hundert Jahren - so in etwa - übers Essen. Und seine Geschichte. Und wenn mich jemand fragt: Was machst Du denn eigentlich so beruflich? - sage ich: "Na, ich bin Kulturhistorikerin." Und dann gucken mich die Leute ein bisschen komisch an. Und wenn ich dann hinzufüge: "... und ich koche und esse für mein Leben gern und schreibe darüber!" dann gucken alle höchst erfreut und nicken heftig: Ach, so ist das! Super! Ja, ja, gut essen tun wir alle (und deshalb steht hier auch nicht, dass Kochen meine Leidenschaft ist).

Essen (Food) + Geschichtsschreiberin (Historian) =

The FoodTorian

Ein toller Beruf! Denn als 'The FoodTorian' steht mir in meinem Fuhrpark eine Zeitmaschine zu. Die bringe ich immer auf Touren, wenn ich Appetit habe auf altmodisches Essen von feinen Tellerchen und goldenen Becherchen. So richtig händisch und mit Könnerschaft und wahnsinnig viel Zeitaufwand selbstgestrickte Speisen aus einer Epoche, in der es noch waschechte Hofköchen-Mannsbilder gab und hemdsärmelige Hofküchenmädchen und Herrschaftsköchinnen mit resoluter Hand und butterweichem Herzen - wie man sich das eben so vorstellt, wenn man zu viel Haus am Eaton Place geguckt hat. Und dann luge ich durch die Schlüssellöcher der historischen Schlossküchen und spechte ein bisschen hier und ein wenig da, was in diesem Topf hier gerade vor sich hin brodelt und in jenem Kessel dort drüben köchelt oder auf dem Riesenfleischspieß vorn am Kohlenfeuer so vor sich hin brutzelt und fetttropft und unverschämt verführerisch duftet.

 

Und dann fliege ich wieder zurück ins Hier und Jetzt. Und koche das nach. Oder versuche es zumindest. Und wenn es gelingt, seufze ich ein bisschen, weil es sooo gut schmeckt und nach heutigen Maßstäben herrlich unhealthy und aus einer anderen Zeit ist - und dann spitze ich meine PC-Tastatur und tauche meine Finger ins Tintenglas vom Toner und schreibe es auf. Um es zu retten. Als Kulturgut, sozusagen. Und zu meinem eigenen Vergnügen. Aber natürlich auch für Euch. Viel Spaß! 


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Geschichten mit Stil, für alle, die das Leben genießen

GESCHICHTEN MIT STIL

'Mutschelknaus, Mutschelknaus ... den Namen hab' ich doch schon mal gehört ...!' Wenn Du mehr über mich erfahren möchtest, zum Beispiel, was ich sonst so alles schreibe und mache, klick hier auf meine Website als Buchautorin und Texterin:



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